BRUSTSTRAFFUNG


Faktoren wie der Alterungsprozess, Schwangerschaften, Stillzeit, Gewichtszunahme oder -verlust und auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass sich die Form der Brüste verändert. Eine Bruststraffung (Mastopexy) kann hier helfen die Brust zu festigen, und die Körperkonturen zu verbessern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Vor der Operation
Vor der Operation informieren Sie bitte Ihren Arzt über jegliche Allergien, alle Vorerkrankungen, und alle Medikamente, die Sie einnehmen (sowohl verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige). Zur Beseitigung der Möglichkeit von postoperativen Blutungen sollten Sie Medikamente wie Aspirin oder Brufen zwei Wochen vor der Operation absetzen. Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden müssen Sie den von Ihnen gewünschten Spezialisten vor der Operation darüber informieren. Reduzierung von Alkohol und Nikotin 2 Wochen vor und nach der OP Übergewicht durch Diät beseitigen (Reduktion des Körpergewichts direkt nach OP kann zu einer erneuten Erschlaffung des Brustgewebes führen.

Während Ihres ausführlichen Beratungsgespräches, besprechen Sie bitte alle Ihre Erwartungen und möglichen Ergebnisse des Eingriffes

 


Ablauf der Operation
Während der Operation entfernt der Chirurg überschüssige Haut und strafft die restliche Haut. Der Chirurg hebt und füllt die Brust, damit es zum gewünschtem Resultat kommt. Dies geschieht durch Markieren einer neuen Nippel Position.  Ihr Operateur führt dann einen Schnitt entlang der markierten Bereiche und trennt die Haut aus dem Gewebe. Das überschüssige Fett wird aus der Brust entfernt, die Position der Brustwarze verlagert und die neue Brustform modelliert. Der Schnitt erfolgt in der Regel um die Brustwarze herum und unter der Oberfläche der Brust. Wenn Sie sich entschieden haben ebenfalls Implantate bei der Bruststraffung zu verwenden, werden Sie direkt unter dem Brustgewebe oder Brustmuskel platziert.

 


Bruststraffung – Die Fakten

 

Klinikaufenthalt
im Regelfall eine Nacht

Zeit der Operation
2-3 Stunden

Anästhesie
Vollnarkose

Gesellschaftsfähig
Grundsätzlich sofort / im Einzelfall nach mehreren Tagen

Arbeitsunfähig
Je nach Heilungsverlauf 14 Tage bis 3 Wochen

4 – 6 Tage lang Tragen eines Kompressionsverbandes
4 – 6 Wochen lang Tragen eines Kompressions-BH
6 – 8 Wochen lang keine direkte Sonneneinstrahlung der Narbe
6 Wochen lang keine sportlichen Aktivitäten
Anwendung von Cremes zur Narbenpflege
Entfernung der Drainagen nach 1 – 3 Tagen.
Entfernung der Fäden nach 10 – 20 Tagen oder Verwendung selbstauflösender Fäden.
Danach sind Sie fit für gewöhnliche und berufliche Tätigkeiten.

Risiken und mögliche Komplikationen bei einer Brusstraffung
Nachblutungen, Blutergüsse, Schwellung, Thromben, Sensibilität im Bereich der Brustwarze, Infektionen

 


Nach der Operation
Wenn Sie nach der Operation aufwachen wird ihre Brust mit elastischen Bandagen verbunden sein.   Es werden Drainagen gelegt damit die Wundflüssigkeit abfliessen kann. Das Ausmaß der postoperativen Schwellungen und Blutergüssen hängt davon ab, ob Sie zu Blutergüssen neigen. Jeder Mensch ist anders. Die Anwendung von kalten Kompressen wird die Schwellungen und Beschwerden reduzieren und lindern. Ein paar Tage nach der Operation werden die Druckverbände entfernt werden. Der chirurgische BH muss mehrere Wochen getragen werden. bis die Schwellungen und Blutergüsse abklingen. Normalerweise werden die Nähte in der ersten Woche entfernt. Im Einzelfall werden selbst auflösende Nähte verwendet. Wenn die Haut sehr trocken ist nach der Operation kann eine Feuchtigkeitscreme mehrmals täglich angewendet werden. Vitamin E Creme ist sehr effektiv und hilft auch bei der Heilung der Haut, allerdings muss der Naht Bereich trocken gehalten werden. Für die ersten Monate ist es wichtig, anstrengende Tätigkeiten wie heben und strecken zu vermeiden. da dies das Risiko von Narbenbildung erhöht. In den ersten Tagen nach dem Klinikaufenthalt werden Sie eventuell Hilfe benötigen, um zum Beispiel Ihre Lebensmittel einzukaufen. An dieser Stelle erfolgt auch nochmals der Hinweis, dass die Narben dauerhaft sein werden. Diese werden innerhalb der ersten 3-6 Monate rot sein, und dann langsam blasser werden, irgendwann verblassen sie zu dünnen weißen Linien. In den meisten Fällen wird immer versucht die Narben möglichst verdeckt zu positionieren. 

 

 

 

Risiken und mögliche Komplikationen bei einer Brusstraffung

Nachblutungen, Blutergüsse, Schwellung, Thromben, Sensibilität im Bereich der Brustwarze, Infektionen
Wie bei allen chirurgischen Eingriffen, sind auch hier Risiken vorhanden. Jeder unserer Spezialisten ist aber immer bestrebt diese Risiken auf das absolute Minimum zu reduzieren! Die häufigsten Risiken sind Schwellungen, Blutergüsse, Blutungen, Infektionen, Narben, Taubheitsgefühl oder eine Veränderung in der Empfindung an den Nippeln. Die häufigsten Risiken insbesondere bei dieser Operation ist ein Schaden an den Nerven und der Durchblutung der Brustwarzen. In einigen Fällen könnte dies zu einem Verlust des Gefühls in den Brustwarzen führen.  Künftiges Stillen kann zu einer Brustverkleinerung führen. Narben verblassen konstant aber das Taubheitsgefühl in den Brustwarzen kann bis zu 12 Monate andauern. Schwangerschaft und Stillen beeinflussen das Resultat. Es wird deshalb empfohlen, eine OP zur Brustverkleinerung oder Bruststraffung erst durchführen zu lassen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

 

Brusstraffung vs. Fettabsaugung

Wenn die Brüste nicht zu gross sind und die Haut eine gute Elastizität besitzt, kann die Fettabsaugung kann eine gute Alternative sein. Dies ist besonders nützlich bei Frauen, die Narben vermeiden wollen. Es ist möglich, dass diese Technik die Fähigkeit zu stillen erhält. Diese Technik ist die gängigste Methode zur Durchführung einer Brustverkleinerung bei Patientinnen, die zum Beispiel eine DD-Grösse haben. Eine sehr grosse Brust erfordert grundsätzlich die konventionelle Methode der Brustverkleinerung.

 

 

 

 

 

 


 

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