Haartransplantation

 

 

Bei Männern zählen Haartransplantationen daher mittlerweile zu den gängigen chirurgischen Eingriffen.

Fast 80 Prozent der Männer leiden an lichter werdendem Haar. Ursache ist eine abnehmende Dichte der Haarfollikel. Durch das Verkümmern der Follikel verlieren die Haare ihre Dicke und Länge. Bei Männern zählen Haartransplantationen daher mittlerweile zu den gängigen chirurgischen Eingriffen. Dabei wird lichtes Haar am Oberkopf aufgefüllt oder kahle Stellen neu besiedelt. Die häufigste Form des Haarausfalles ist die so genannte "androgenetische Alopezie". Der genetischbedingte Haarausfall basiert auf einer Überempfindlichkeit gegenüber Dehydrotestosteron (DHT), welches vom körpereigenen Hormon Testosteron gebildet wird. Dadurch wird der Haarfollikel verkleinert, was dazu führt, dass die Haare  ausfallen. Prinzipiell ist es jedoch normal, von insgesamt 120.000 Haaren auf dem Kopf täglich 100 bis 200 Haare zu verlieren. Dennoch fühlen sich viele Männer durch Glatzenbildung in ihrem Selbstbewusstsein eingeschränkt. Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, sollte vorab mit dem Hautarzt die Ursache des Haarausfalles erkunden. Ergänzend dazu gibt es verschiedene Behandlungsarten sowie Methoden der Haartransplantation. 

SwissBeautyMed stellt  Ihnen im Folgenden zwei bewährte Verfahren vor.

 

Haartransplantation: zwei gängige Methoden im Vergleich

 

Bei der Haartransplantation gibt es verschiedene Behandlungsarten, die sich durch die Entnahmetechnik unterscheiden.

Bei der Follicular Unit Transplantation, auch F.U.T Methode oder Streifen-Technik genannt, wird dem Patienten am Hinterkopf ein schmaler Haarstreifen zu Transplantationszwecken entfernt. Dabei werden einzelne, so genannte Haarwurzelgruppen entnommen. Sie werden mittels spezieller Mikroskope präpariert und nach Wachstumsphasen sortiert. Der Vorteil dieser Technik ist eine höhere Dichte, da die entnommenen Follikel eine gute Qualität aufweisen. Die Behandlung dauert drei bis sieben Stunden, wobei Sie bei vollem Bewusstsein sind. Der Zeitraum von der Entnahme bis zur Verpflanzung der Haarfollikel wird effektiv genutzt. In dieser Zeitspanne wird das Haar gegen Wachstumsstörungen immunisiert, und in eine Nährstofflösung einlegt.

Ein anderes Verfahren ist die Follicular Unit Extraction, auch F.U.E Methode oder Einzelentnahme genannt. Hier werden am Hinterkopf einzelne Haarwurzelgruppen mit einem Spezialinstrument entnommen. Die Verpflanzungstechnik vom Eigenhaar ist identisch mit der Streifenmethode. Der Unterschied basiert lediglich auf dem Verfahren der Entnahme. Verglichen mit der F.U.T. Methode ist der Spenderbereich bei der F.U.E Methode bis zu fünfmal kleiner. Bei der Behandlung entstehen kleine Löcher auf der Kopfhaut, die nach kurzer Zeit wieder verheilen. Das schonende F.U.E Verfahren hat den Vorteil, dass auch bei sehr kurzem Haar keine sichtbare Narbe am Hinterkopf verbleibt,

 

Insgesamt kann durch die Haartransplantation der seelische Druck minimiert werden. Das Ergebnis ist ein natürliches Erscheinungsbild mit neuer Haarlinie und dichtem Haar. Die Risiken einer Haartransplantation Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch eine Eigenhaartransplantation gewisse Risiken. Es kann etwa zu Entzündungen im Bereich der Kopfhaut kommen. Die Möglichkeit einer problematischen Wundheilung ist allerdings gering, da nur kleine Wunden in der Kopfhaut entstehen. Dennoch kann es zu einer übermäßigen Narbenbildung kommen. Das bedeutet, dass die Vernarbung intensiver und größer ausfallen kann als erwartet. Ein höheres Risiko der Narbenbildung liegt bei der F.U.T. Methode vor, da bei dieser Technik ein schmaler Streifen am Hinterkopf entfernt wird. Die größte Gefahr liegt aber darin, dass der Patient nicht mit dem Ergebnis der Haartransplantation zufrieden ist. So kann das Endergebnis anders aussehen als erwartet oder es treten Komplikationen bei der Haarverpflanzung auf, beispielsweise um den Haaransatz herum. Ein erneuter Eingriff kann notwendig werden, um das nicht zufriedenstellende Ergebnis zu korrigieren. Kosten einer Haartransplantation Die Kosten für den Eingriff hängen von der Zahl der erforderlichen Grafts beziehungsweise Haarfollikelgruppen und natürlich der Klinik ab.

Die Preise beginnen ab 3500,- CHF und können erst nach einem ausführlichen Beratungsgespräch konkret vereinbart werden.

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Haartransplantation Illustration SwissBeautyMed

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