Gynäkomastie / "Männerbrüste"

 

 Die Gynäkomastie stellt für viele Männer eine enorme seelische Belastung dar.

Ursache ist oft eine hormonelle Störung aufgrund einer Fehlfunktion der Drüsen - die Folge von Übergewicht oder ungesunder Ernährung. Vor allem modewusste, schlanke Männer sind durch eine Gynäkomastie in ihrer Kleiderwahl eingeschränkt.

 

 

Operative Möglichkeiten bei Gynäkomastie

 Der chirurgische Eingriff richtet sich nach der vorangegangenen Diagnostik. 

 Unterschieden wird zwischen der reinen Gynäkomastie und einer Pseudogynäkomastie. Letztere ist auf krankhafte Fettsucht (Adipositas) zurückzuführen. Etwa 30 Prozent der Männer sind von der vermehrten Bildung von Brustdrüsengewebe betroffen. Im ersten Fall wird die Brustdrüse und überschüssiges Fett mit dem Skalpell entfernt, bei der Pseudogynäkomastie hingegen ist je nach Ausprägung auch eine Absaugung des Fettes möglich. Die beliebteste operative Methode für die Brustverkleinerung ist die Liposuktion. Dabei wird ein Betäubungsmittel durch kleine Schnitte in das Fettgewebe injiziert. Nach einer längeren Einwirkzeit kann das Fett schmerzlos abgesaugt werden.

In der Regel findet der chirurgische Eingriff unter Vollnarkose statt.

Bei einer weiteren Variante der Brustkorrektur, auch Andromastektomie genannt, wird zusätzlich das überschüssige Drüsengewebe entfernt. Der Einschnitt erfolgt unterhalb des Brustwarzenhofes, wobei das Fett- und Drüsengewebe abgesaugt wird. Nach dem operativen Eingriff muss der Patient eine Kompressionsbandage für mindestens sechs Wochen tragen, um die Wundheilung optimal zu unterstützen. Die Risiken des Eingriffs gelten als relativ gering. Dennoch können sie – wie bei jedem chirurgischen Eingriff – nicht komplett ausgeschlossen werden. So können Wundheilungs-Störungen oder unerwünschte Reaktionen auf das Narkosemittel sowie Unzufriedenheit durch eine Asymmetrie auftreten.

 

 

Was kostet eine Brust-OP bei Männern?

Die Kosten für eine Brustverkleinerung können von der Krankenkasse ganz oder teilweise getragen werden, wenn eine psychische Beeinträchtigung nachgewiesen werden kann. Eine Ausnahme bildet eine krankhaft vergrösserte Brust (Gynäkomastie). In diesem Fall kann die Krankenkasse für diesen Teil der Operation (Brustdrüsenentfernung) eine Kostengutsprache erteilen. Die Entscheidung dahingehend erfolgt allerdings meistens erst im Einzelfall und nach Empfehlung des Vertrauensarztes der Krankenkasse. Ausschlag gebend ist dabei, ob eine echte Gynäkomastie (Vergrösserung des Brustdrüsenkörpers) mit Krankheitswert oder eine sogenannte Pseudogynäkomastie (Vermehrung von Brustfettgewebe bei Übergewicht) vorliegt. Andernfalls variieren die Kosten sehr stark abhängig von verschiedenen Kriterien (Aufwand der Operation und der Einrichtung in der die Operation durchgeführt wird), und müssen bei ästhetischer Indikation vom Patienten selber getragen werden.

Die Kosten zur Behandlung der männlichen Fettbrust liegen je nach Art und Umfang des Eingriffs zwischen 6.500 und 9.000 Schweizer Franken (bei aufwendigen Korrekturen mit Entfernung eines grossen Hautüberschusses).

Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.

Gynäkomastie-Operation  / Die Fakten

 

 

Operationsdauer: 

1,5-2 Stunden

 

Narkoseart: 

örtliche Betäubung oder Vollnarkose

 

Klinikaufenthalt: 

ambulant oder stationär über 1 Nacht

 

Nachbehandlung: 

Kompressionsweste über ca. 4 Wochen

Fadenkürzung nach 2 Wochen 

Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit nach 2-3 Tagen 

Beginn sportlicher Aktivitäten nach 2-3 Wochen

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